Samstag, 7. Juni 2008
Ein Kind ist immer auch ein inneres Kind - ein Tier ist oft auch ein Seelentier
Labels:
Gepard,
Seelentiere,
Tippi Degrè
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
In diesem Blog veröffentliche ich Buchauszüge, Gedichte, Bilder und eigene Gedanken zum Thema des inneren Kindes. Eigentlich haben wir viele innere Kinder in uns: solche voller Energie, aber auch verletzte und sterbende Kinder, die wieder zu wirklichem Leben erweckt sein wollen ... Ohne lebendige innere Kinder sind Erwachsene ohne wirkliche Individualität und oft nicht fähig zu spielen und kreativ zu sein ... Wie also die Kinder in uns wahrnehmen, wie mit ihnen umgehen?
Und am Ende all unserer Forschungen werden wir da ankommen,
wo wir angefangen haben
Und werden den Ort zum ersten Mal erkennen.
T.S. Eliot, Four Quartets
Der Mensch ist dreierlei:
Er ist das,
was er selbst von sich denkt.
Er ist das,
was andere von ihm denken und:
Er ist das,
was er wirklich ist.
Es ist unmöglich, Intimität zu realisieren, wenn man kein Selbstwertgefühl hat. Wie soll man sich einem anderen Menschen hingeben können, wenn man selbst nicht weiß, wer man ist. Wie soll man sich einem anderen mitteilen können, wenn man nicht weiß, wer man wirklich ist. [...]
Die Erniedrigung eines anderen Menschen zum Sexualobjekt ist die Geißel der wahren Intimität. Intimität erfordert zwei vollständige Menschen, von denen jeder den anderen als Individuum achtet. Viele Paare, welche in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander leben, haben eine sexuelle Beziehung, die an Suchtverhalten erinnert und sehr stark von dem Gedanken des Sexualobjekts geprägt ist. Das verletzte Kind in der Seele dieser Menschen kennt keine andere Möglicheit, Nähe zu finden.
Eine wesentliche Grundvoraussetzung für Nähe und Intimität lautet: Wir müssen uns selbst nahe sein. Solange wir Nähe von außen erwarten, werden wir sie niemals richtig erleben und auch nicht fähig sein, sie mit anderen zu teilen. Wollen wir einem anderen Menschen nahe sein, müssen wir zunächst einmal wissen, wer wir sind, was wir fühlen, was wir denken, wo unsere Stärken liegen, was uns wichtig ist und was wir wollen. Wenn wir all das für uns selber nicht wissen, wie sollen wir denn einen anderen Menschen daran teilhaben lassen?
Der Mensch, der unter einem alten Kummer leidet, sagt Dinge, die keinen Bezug zur Gegenwart haben, tut Dinge, die zu nichts führen, wird mit seiner Lebenssituation nicht fertig und leidet unter schrecklichen Gefühlen, die nichts mit der Gegenwart zu tun haben.
Harvey Jackins
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Der Hahn, der kräht, die Katz miaut.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Der Hahn, der kräht, die Katz miaut.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Der Martinsmann, der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Der Martinsmann, der zieht voran.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Auf dem Heimweg:
Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Am blassen Meeresstrande
Saß ich gedankenbekümmert und einsam.
Die Sonne neigte sich tiefer, und warf
Glührote Streifen auf das Wasser,
Und die weißen, weiten Wellen,
Von der Flut gedrängt,
Schäumten und rauschten näher und näher -
Ein seltsam Geräusch, ein Flüstern und Pfeifen,
Ein Lachen und Murmeln, Seufzen und Sausen,
Dazwischen ein wiegendliedheimliches Singen -
Mir war' als hört' ich verschollne Sagen,
Uralte, liebliche Märchen,
Die ich einst, als Knabe,
Von Nachbarskindern vernahm,
Wenn wir am Sommerabend,
Auf den Treppensteinen der Haustür,
Zum stillen Erzählen niederkauerten,
Mit kleinen, horchenden Herzen
Und neugierklugen Augen; -
Während die großen Mädchen,
Neben duftenden Blumentöpfen,
Gegenüber am Fenster saßen,
Rosengesichter,
Lächelnd und mondbeglänzt.
Sie brachten auch kleine Kinder zu ihm, damit er sie anrühren sollte. Als das aber die Jünger sahen, fuhren sie sie an. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Lukas 18, 15-17
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen